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Route oder Track?

 

  • Urspünglich stellten Tracks eine Art Dokumentation der zurückgelegten Strecke dar ("ein Track ist eine Aufzeichnung der Realität"). 
     
  • Eine Route ist die klassische Art der Navigation entlang einer vorgeplanten Tour ("eine Route ist eine Absichtserklärung für eine geplante Tour"). Sie kann sowohl mit Hilfe der Kartenseite wie auch der Kompass-Seite nachgefahren werden. Jeder Wegpunkt innerhalb einer Route kann direkt angesteuert werden. Dies bringt vor allem im schulischen Bereich Vorteile. Werden einzelne Wegpunkte gezielt benannt, ist es möglich Schüler gezielt zu einem bestimmten Punkte zu lenken. (z.B. "wir treffen uns in 15 Minuten an der Station 4 - Doline"). Dies ist bei einem Track so nicht möglich, da ein einzelner Punkt auf einem Track nicht besonders benannt werden kann.
     
  • Unser Kartenmodul bietet derzeitig nur die Möglichkeit einen gpx-Track direkt herunterzuladen. Wenn wir bei bestimmten Touren eine Route aber für sinnvoller erachten, werden wir einen Download einer gpx-Route über eine Link im Beschreibungstext zu der jeweiligen Tour anbieten.
     
  • Inwischen werden sehr häufig auch Tracks zur Routenplanung genutzt. Dadurch kommt es zu etlichen Verwirrungen.
     
  • Eine Navigation mit der Kompass-Seite und dem Richtungspfeil ist bei einem Track nicht möglich.
     
  • Bei machen GPS-Geräten lassen sich in eine Route nur maximal 500 Waypoints einbinden, während man bei einem Track bis zu 10 000 Trackpunkte angeben kann. Trackpunkte lassen sich allerdings nicht gezielt ansteuern.
     
  • Viele Touren im Internet sind Tracks. Bei manchen Online-Tourenportalen kann man auswählen ob man die Tour als Track oder als Route herunterladen will. Mit Hilfe von GPS-Software lassen sich Tracks in Routen oder Routen in Tracks nachträglich umwandeln.
     
  • Die meisten Karten unterstützen heute ein Routing ("folge Straße" - wobei man einstellen kann ob man mit dem Auto, mit dem Fahrrad oder als Fußgänger unterwegs ist). Diese Funktion lässt sich nur mit Routen und nicht mit Tracks nutzen. Allerdings muss man festhalten, dass das automatische Routing bei Radfahrern oder Fußgängern, anders als bei der Autonavigation noch nicht optimal ist, da noch zu oft nicht die beste Strecke ausgewählt wird. Die Auswahl an in Frage kommenden Wegen ist zu groß oder es wurden bei den Wegen nicht alle notwendigen Informationen mit hinterlegt. 

    Das automatische Routing ersetzt nicht eine exakte Tourenplanung im Vorfeld der Exkursion.
     
  • Wir empfehlen bei einer Route die Variante "folge Luftlinie" auszuwählen, auch dann, wenn bei einer Tour mit nur wenigen gesetzten Wegpunkten der Routenverlauf unter Umständen nicht mit dem tatsächlichen Verlauf des Weges übereinstimmt. Eine Route mit nur wenigen, dafür aber an den entscheidenden Stellen gesetzten Wegpunkten, erhöht die Übersichtlichkeit.
     
  • Bei einer Route (besonders bei der Variante "folge Luftlinie") mit wenigen gesetzten Wegpunkten ist die Streckenlänge kürzer als die dann tatsächlich zurückgelegte Strecke entlang eines kurvenreichen Weges. Deshalb eignen sich solche Routen nicht zu einer Berechnung der Zeitdauer, weswegen empfohlen wird, die Route abzulaufen. Aus demselben Grund kann eine solche Route nicht das exakte Höhenprofil der Tour abbilden.
     
  • Ein Track hat Vorteile bei einem GPS-Gerät ohne Kartendarstellung oder wenn die Strecke nicht durchgängig auf verzeichneten Wegen verläuft, oder wenn man bewußt den Konturen der Wegstrecke folgen will. Dies erfordert das Setzen von vielen einzelnen Punkten, was bei Routen nicht sinnvoll ist.
     
  • Wie viele Wegpunkte entlang einer Route gesetzt werden, bleibt jedem individuell überlassen. Im Laufe der Zeit werden Sie die Methode finden, mit der Sie sich im Gelände am besten zurecht finden.